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Ab Anfang des 18. Jahrhunderts war die heutige Király Straße die Hauptstraße von Theresienstadt. Ihren Namen bekam sie von dem bekannten Gasthaus zum Englischen König, das auf einem Straßenteil in der Nähe der Innenstadt lag (wo sich auch das Hotel befindet), war. In der Umgebung gab es rege Handelstätigkeit, viele Geschäfte wurden im Erdgeschoss der Häuser in der Király Straße eröffnet; deshalb hatte István Simonyi dieses Immobilie aus dem Zweck Investition gekauft.
Die Umgebung wurde ab 1818 dank der fortläufigen Entwicklungspläne der Haupstadt immer schöner und auch das Gebäude, in dem sich heute das Hotel befindet, wurde mehrmals umgebaut; das hatte zur Folge, dass sich die Funktion des Gebäudes mehrmals änderte.
Im Jahre 1839 wurde das Gebäude als Armenhaus und Krankenhaus betrieben, später gelangte es zur Barbara Grossinger und funktionierte weiter als Wohnhaus.
Im Jahre 1864 erbte die Pisztory Familie das Gebäude, das bis 1889 das Zuhause der Familie in der Stadt blieb. Auch als Erbe gelangt das Gebäude zu der Gindele Familie und es wurde zum Teil als Wohnung, zum Teil als Ort für verschiedene Geschäfte benutzt.
Das Immobilie wurde im Jahre 1917 verkauft, Pál Kertész und seine Frau kauft es und das Gebäude blieb bis zur Verstaatlichung in ihrem Besitz. Das Stadtteil bewahrte mit den Straßen, Häusern und Geschäften bis heute seinen Charakter als Handelszentrum und wurde ein wichtiger Teil des hier herausbildenden historischen Judenviertels. Dank der vielen Umbauarbeiten wurden die Charakterzüge des Spätbarocks mit den typischen Elementen des Klassizismus gemischt und so zeigen sie eine ganz eigenartige, raffinierte Wirkung. Die neorokoko Stuckstafeln an der Fassade, die in einem ausgezeichneten Zustand erhalten geblieben sind, machen das Gebäude noch eigenartiger.
Nach einem solchen Vorleben gelangte das Haus zu den derzeitigen Eigentümern, für sie es eine ernsthafte Herausforderung war, das Gebäude zu restaurieren. Nach schwierigen, langen und fachlich gerechten Neu- und Umbauarbeiten - das Gebäude steht unter Denkmalschutz - erhielt es seine jetzige Form und dazu eine neue Funktion. Nach dem Schluss der Bauarbeiten wurde es als eines der niveauvollesten, elegantesten Hotel**** der Innenstadt, das sogar ausgezeichnete Dienstleistungen zur Verfügung stellt, eröffnet.

Das Hotel hat 51 Zimmer, deren Fenster größtenteils auf die Straße gehen, die Fenster anderer Zimmer gehen auf den Innenhof. Die Hälfte des Zimmers ist mit Badezimmer - mit Badewanne - ausgerüstet, in der anderen Hälfte des Zimmers gibt es Duschkabine. Im Hotel befinden sich auch zwei Zimmer für Behinderten. Der Boden der Zimmer im ersten Stock ist mit Parkett belegt. Ein großer Teil der Zimmer kann - auf Wunsch hin - ineinander geführt werden. Auf dem Gebiet des Hotels darf man nur im Café rauchen. |
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